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Fragen & Antworten

An dieser Stelle möchte ich auf häufig gestellte Fragen eingehen, die immer wieder von Interessenten und Hundebesitzern an mich herangetragen werden. Dadurch können auch Sie von meinen langjährigen Erfahrungen als Züchter profitieren.

Warum züchten Sie gerade Kerry Blue Terrier? Was fasziniert Sie so an der Rasse?

Diese Frage wird  mir sehr häufig gestellt, doch es fällt mir wirklich nicht schwer, diese mit voller Begeisterung zu beantworten.

Der Kerry Blue Terrier ist ein Hund, der äußerst liebenswert, anhänglich, verschmust, kinderlieb und wachsam, ohne aber scharf zu sein, ist. Besonders begeistert mich seine Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit, d.h. dass er gerne mit seinem Besitzer arbeitet, woraus eine enorme Bindung Mensch–Kerry resultiert. Für mich gibt es nichts schöneres, wenn ein Kerry, ohne Worte auf das  reagiert, was der Mensch ihm im Vorfeld schon durch seine Körpersprache signalisiert.

Der Kerry haart nicht, so dass man überall, wo man ihn mit hinnimmt oder wo er mit der Familie zusammen lebt, niemals Hundehaare finden wird. Er muss allerdings regelmäßig gekämmt und gebürstet, alle 4-6 Wochen gebadet und geschnitten werden.

Von der Größe (44,5-49,5cm Schulterhöhe) und dem Gewicht (13-17kg je nach Größe und Geschlecht) her ist der Kerry geradezu ideal.  Dadurch kann man ihn in einem Haus mit Garten und bei ausreichender Bewegung bestens in einer Stadtwohnung halten. Muss er auch mal getragen werden, so ist dies auch ohne Probleme möglich.

Bei artgerechter Ernährung (möglichst viel selbst zubereitete Nahrung) und Familien bezogener Lebensweise wird der Kerry außerdem recht alt.

Der Kerry Blue Terrier ist kein Hund, den man mal kurz um die Ecke führt und dann wieder auf das Sofa setzt. Da er, besonders als junger Hund, sehr temperamentvoll ist, sollte er doch regelmäßig  seine ausgedehnten Sparziergänge, bei denen er sich möglichst viel mit fremden Hunden trifft und nach Herzenslust austoben kann, haben. Er ist kein Hund, der trotz seiner Lernfreudigkeit ständig und immer eine Beschäftigung fordert oder sucht. Hat er sich bei seinen regelmäßigen Sparziergängen mit oder ohne geistige Arbeit ausgetobt, dann ist er ein absolut ruhiger und angenehmer Familienhund.

Linienzucht - Worum handelt es sich dabei, und wird diese in Ihrer Zucht "Zur Saliergruft" bevorzugt?

Hinterfragt man den Interessierten, was er über Liniezucht weiß, dann sind ausweichende Antworten keine Seltenheit. Linienzucht ist in gewissem Maße "Inzucht" und wurde und wird besonders in der Nutztierzucht (Milch- und/oder Fleischproduktion) angewandt, um besonderen Ertrag zu erzielen.
Anders sieht es natürlich bei uns Hundezüchtern aus. Wir betreiben Linienzucht um besondere anatomische Merkmale, Schönheitsideale oder Wesenszüge zu festigen oder gar zu verändern.
Doch bringt diese so genannte Linienzucht, bei der die Elterntiere doch oftmals sehr eng miteinander verwandt sind, nicht nur Positives. Bei erblich belasteten Tieren (leider stellt man dies erst bei älteren Hunden fest, die bereits schon einiges an Nachzuchten gebracht haben) werden Krankheiten wie Krebs, Leber- und/oder Nierenschäden, Steinbildungen, Allergien, Augenempfindlichkeit, diverse Hautirritationen, Skelettschäden, Kieferfehlstellungen oder Zahnverluste dadurch verstärkt.
Deshalb ist für mich in der Hundezucht „EHRLICHKEIT unter den Züchtern“ das oberste Gebot und Hundezucht kein Hobby sondern eine äußerst ernstzunehmende Angelegenheit, bei der eine Sammlung und Weiterleitung von erworbenen Kenntnissen äußerst wichtig ist.


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